Sprachliches

„Die Buche wurde althochdeutsch als buohha, mittelhochdeutsch als buoche bezeichnet. Im germanischen Sprachraum tritt die Buche als beech (engl.), beuk (niederl.), bok (schwed.) und bøk (dän., norweg.) auf, was auf gemeinsame Wurzeln hindeutet. Diese Wurzeln führen über germanisch bōkō zu indogermanisch *bhāgós, worin auch die sprachliche Verwandtschaft mit lateinisch fagos, was so viel wie ‚ich esse‘ bedeutet, zum Ausdruck kommt. Die Buche war also ‚ein Baum mit essbaren Früchten‘.“2
Le Fay (franz.), fau, fo (roman.), faggio (ital.) haben auch Gemeinsamkeiten mit dem lateinischen fagos. Hetre (franz.) steht ebenfalls für Buche und hat wahrscheinlich Bezug zum deutschen Heister. Heister sind junge Buchenpflanzen, die zusammen als Büschel gepflanzt wurden und später zu einer großen Buche zusammenwuchsen. Im Spanischen heißt die Buche el haya und in den slawischen Sprachen buk.
Die Schwizer-Deutschen sprechen von der Bueche, Böche, Buocha, Buähä oder Rotbueche.